In verschiedenen Lebenssituationen treten Menschen mit der Pfarrei in
eine besondere Beziehung. Hier erhalten Sie Informationen zu Taufe,
Kommunion, Hausbesuch, Kirchen-Eintritt und anderen Gelegenheiten.
... ich mein Kind zur Taufe anmelden will
... wenn ich als Erwachsener getauft werden soll
... ich Taufpate werden soll
... ich beichten will
... ich ein Gespräch mit dem Pfarrer suche
... mein Kind zur Erstkommunion kommen soll
... Sie die Kommunion zu Hause empfangen möchten
... ich gefirmt werden möchte
... meine Tochter / mein Sohn gefirmt werden soll
... jemand in der Familie heiraten will
... wir ein Ehejubiläum haben
... ein Familienmitglied schwer erkrankt ist
... ein Familienmitglied gestorben ist
... ich wieder in die Kirche eintreten will
... ich einen Besuch zu Hause wünsche
... meine neue Wohnung gesegnet werden soll
"Kirche" heißt übersetzt "Dem Herrn gehören". Mit der Taufe werden die
Menschen in die Pfarrgemeinde und die Gemeinschaft der Kirche
aufgenommen. Um Ihr Kind zur Taufe anzumelden, setzen Sie sich bitte mit
dem Pfarrbüro in Verbindung, und stellen uns die "Geburtsbescheinigung für kirchliche Zwecke" zur Verfühung.
Diese erhalten Sie bei Ihrem Standesamt.
Unser Pfarrsekretär vereinbart dann einen Termin für ein Taufgespräch
mit unserem Pfarrer. Bitte bringen Sie dann zum Taufgespräch die
Geburtsurkunde mit (Familienstammbuch).
Katholisches Pfarramt „Guter Hirt Lilienthal“
Sternwartestr. 5
28865 Lilienthal
Tel. 04298-8512
E-Mail:
kontakt(at)@guhili.de
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Auch als Erwachsener kann man das Sakrament der Taufe empfangen.
Die Vorbereitung dauert etwa vier Monate und beinhaltet Glaubenskurs,
praktische Erfahrungen und Bibellektüre. Schon davor sollte schon ein
Pate gesucht werden. Der Pate muss getauft und gefirmt sein. Am Ende
steht die Taufe und Firmung in einem Gemeindegottesdienst. Pfarrer
Ströhlein beantwortet Ihnen gerne alle weiteren Fragen.
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Die Eltern eines Kindes haben Sie gebeten, Taufpate bzw. Taufpatin
ihres Kindes zu werden. Sie übernehmen damit den kirchlichen Auftrag,
bei der Taufspendung anstelle des Täuflings unseren Glauben zu bekennen
und zu versprechen, für das Heranwachsen des Kindes in unserem
christlich-katholischen Glauben einzustehen.
Taufpate zu sein ist ein ehrenvolles, aber verantwortungsvolles Amt.
Ein Pate muss die Sakramente der Taufe, der Erstkommunion und der
Firmung bereits empfangen haben und darf durch kein Rechtshindernis (z.B.
Austritt aus der Kirche) vom Patenamt ausgeschlossen sein.
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Taufpate zu werden, wird uns Ihr
Name und Ihre Adresse von den Eltern bei der Anmeldung des Kindes zur
Taufe mitgeteilt. Wenn Sie Zweifel bei der Annahme des Patenamtes haben,
stehen Ihnen Pfarrer Ströhlein oder Pastor Lange gerne zu einem beratenden Gespräch zur
Verfügung.
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Die Beichte ist eine Gelegenheit, den eigenen Lebensweg zu bedenken und
sich möglichen Fehlern zu stellen. In unserer Seelsorgeeinheit
werden Bußgottesdienste und persönliche Beichtgelegenheiten angeboten. Bitte
informieren Sie sich in den jeweiligen aktuellen "Pfarrnachrichten". Zur Beichte können Sie auch einen
persönlichen Termin vereinbaren. Wenden Sie sich
dazu bitte an das Pfarrbüro oder auch direkt an den Pfarrer/Pastor.
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Fragen zum eigenen Glauben stellen sich manchmal spontan, häufiger
durch einen konkreten Anlass. Beim Glaubensgespräch geht es um ein Thema,
meistens aber auch um die Gesprächspartnerin oder den Gesprächspartner
selbst.
Glaubensgespräche in kleinem Kreis finden zum Beispiel in unseren Familienkreisen statt, oder werden periodisch im Rahmen von Gemeindeveranstaltungen angeboten. Für ein Glaubensgespräch zu zweit wenden
Sie sich an Pfarrer Ströhlein oder Pastor Lange. Unser Pfarrsekretär vereinbart dazu einen
Termin.
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In unseren Pfarrgemeinde werden die Kinder des dritten Schuljahres
jeweils im Herbst zur Kommunionvorbereitung eingeladen. An einem ersten
Elternabend wird dann der detaillierte Ablauf der Kommunionvorbereitung besprochen.
Sollte Ihr Kind im dritten Schuljahr sein, aber keine Einladung zur
Kommunionvorbereitung erhalten haben, wenden Sie sich bitte an unser
Pfarrbüro.
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Wer durch Krankheit nicht mehr zur Messe kommen kann, soll trotzdem vom
Tisch des Herrn essen können - also die Kommunion zu Hause erhalten.
In der Regel bringt der Pfarrer oder ein Kommunionhelfer die Kommunion
einmal im Monat (meist am Monatsbeginn) zu Ihnen ins Haus oder ans
Krankenbett. Für die Hauskommunion können Sie sich oder Ihren
Angehörigen im Pfarrbüro anmelden.
Es ist auch möglich, dass ein Familienmitglied Sonntags oder Werktags
die Kommunion aus der Heiligen Messe nach Hause mitbringt. Bitte
besprechen Sie dies mit Pfarrer Ströhlein oder unserem Mitarbeiter im
Pfarrbüro.
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Das Wort Firmung bedeutet: Bekräftigung oder Stärkung. Bei deiner Taufe
haben deine Eltern und Paten versprochen, dich im Glauben zu erziehen.
Jetzt liegt es an Dir selbst, eine Entscheidung zu treffen und zu einem
Leben im Glauben „Ja“ zu sagen. Dies geschieht durch den Empfang der
Firmung.
In unserer Pfarrei wird alle 4 Jahre gefirmt. Zum jeweiligen Termin wirst Du eingeladen wenn
Du in diesem Jahr zwischen 13 und 17 Jahre alt wirst. Während der Firmvorbereitung triffst Du
Dich in einer kleinen Gruppe und kannst Dich mit Gleichaltrigen und
einem Katecheten oder einer Katechetin über Fragen des Lebens und des
Glaubens austauschen, sowie praktische Wege Deines Christseins kennenlernen.
Wenn Du noch Fragen hast oder keine Einladung erhalten hast, schreibe
Pfarrer Ströhlein eine E-Mail. Er hilft dir gerne weiter.
Sie sind bereits erwachsen? Sie wurden getauft, haben aber das
Sakrament der Firmung noch nicht empfangen und möchten dies nun
nachholen. Dies ist selbstverständlich möglich. Bitte wenden Sie sich an
Pfarrer Ströhlein oder unser Pfarrbüro.
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Das Wort Firmung bedeutet: Bekräftigung oder Stärkung. In der Taufe
haben Sie als Eltern "Ja" zu Gott gesagt; bei der Firmung dürfen die
Jugendlichen ihr eigenes "Ja" zu Gott formulieren. Firmlinge sollen die
Chance bekommen, sich zu mündigen Christen zu entwickeln, die ihre
Aufgaben in Kirche und Gesellschaft verantwortungsvoll wahrnehmen.
In unserer Pfarrei wird das Sakrament der Firmung alle 4 Jahre gespendet.
Die Jugendlichen im Alter von ca. 13 bis 17 Jahren erhalten
rechtzeitig eine persönliche Einladung zur Firmvorbereitung.
Wenn sich Ihr Kind zum Empfang der Firmung entschlossen hat, möchten
wir Sie bitten, es bei der Vorbereitung zu begleiten. Wenn sich Ihr Kind
dazu entschlossen hat, das Sakrament der Firmung nicht zu empfangen,
möchten wir Sie bitten, diese Entscheidung zu akzeptieren. Der
Entschluss, sich firmen zu lassen, soll immer freiwillig gefasst werden.
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Um das Ehesakrament zu empfangen, vereinbaren Sie bitte einen Termin in
unserem Pfarrbüro. Vor der Hochzeit findet ein Traugespräch mit Pfarrer
Ströhlein statt. Vor der kirchlichen Trauung muss das Paar
standesamtlich verheiratet sein. Deswegen sollten Sie alle Wege
rechtzeitig planen. Unser Pfarrsekretär ist Ihnen gerne
behilflich.
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Dass eine Ehe 25 Jahre, 50 Jahre oder gar noch länger hält, ist heute
nicht mehr selbstverständlich. Wir gratulieren allen, die ein solches
Ehejubiläum feiern können.
Wenn Sie - wie bei ihrer Hochzeit - hierzu den Segen Gottes erbitten
möchten, können Sie im Pfarrbüro ein Dankamt bestellen, und mit dem Pfarrer /Pastor
im Vorwege über die Gestaltung sprechen.
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Wenn Sie möchten, können Sie sich für die Krankenkommunion anmelden.
Als Sakrament der Stärkung gibt es die Krankensalbung; sie
wurde früher leider als "letzte Ölung" bezeichnet und damit zu einem
Signal des nahen Endes - das ist sie aber eigentlich gerade nicht. Die
Krankensalbung kann mehrfach empfangen werden; bei jeder ernsthaften
Erkrankung ist es sinnvoll, um die Krankensalbung zu bitten, wenn die
oder der Kranke das möchte.
Die so genannten Sterbesakramente sind eigentlich das
Bußsakrament und die Eucharistie. In einer Beichte kann der Sterbende
noch einmal auf das Leben zurückschauen und Gottes Vergebung empfangen.
Für beide Sakramente ist es wichtig, dass der Kranke bei Bewusstsein ist
- verständigen Sie uns bitte rechtzeitig.
Wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro oder -
wenn nicht besetzt - an eine Nachbarpfarrei.
Weblink zum Thema:
Nachbarpfarreien im Dekanat
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Bei einem Sterbefall zu Hause ist es sinnvoll, unseren Pfarrer / Pastor zu rufen,
damit er mit den Angehörigen ein Gebet spricht und ein Wort des Trostes
sagen kann.
Das von Ihnen beauftragte Bestattungsinstitut erledigt alle Terminabsprachen
und Formalitäten für die Beerdigung.
Der Pfarrer / Pastor, der die Beerdigung hält, wendet sich dann an die
Familienangehörigen, um einen Hausbesuch zu vereinbaren, bei dem die
Gestaltung des Gottesdienstes besprochen wird.
Jeder Sterbefall, der in den Familien Schmerz und Trauer verursacht,
berührt auch den Pfarrer, der Ihre Trauer mitträgt.
In einem 1. Jahrgedächtnis und den sonstigen Totengedenken halten wir die Erinnerung an unsere
Verstorbenen lebendig. Unser Pfarrsekretär beantwortet dazu gerne alle
Fragen.
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Einige Formalien sind unvermeidlich, aber sie halten sich in Grenzen
und wir helfen Ihnen dabei. Die Anzahl der Kircheneintritte nimmt wieder
zu und den meisten Menschen bekommt dieser Schritt gut. Bitte wenden Sie
sich an unseren Pfarrsekretär oder direkt an den Pfarrer Ströhlein.
Weblink zum Thema:
Kircheneintritt
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Gerne besucht Sie unser Pfarrer zu Hause. Bitte teilen Sie uns Ihr
Anliegen mit und einen Termin-Vorschlag. Dazu wenden Sie sich bitte an unseren
Pfarrsekretär.
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Wenn Sie sich wünschen, dass ihr Einzug in eine neue Wohnung, die
Eröffnung eines Ladenlokals oder die Übergabe eines neuen Fahrzeugs unter
Gottes Segen stehen soll, wenden Sie sich an unser Pfarrbüro. Es ist
möglich, diese besonderen Anlässe mit einer kleinen gottesdienstlichen
Feier zu gestalten.
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